Über uns
Unser Team
Marc-Alexandre Cousquer
Mitglied der Schulleitung – Schauspiel, Sprachgestaltung, Improvisation
Ecole Studio J-L Martin Barbaz in Paris, Studio Michael Tschechow in Berlin, Schule für Sprachgestaltung und Schauspiel am Goetheanum. Leiter des Théâtre de l'Homme Inconnu.
Marion Lieberherr
Mitglied der Schulleitung – Sprachgestaltung, Menschenkunde
Primarlehrerin am Lehrerseminar Rorschach, Schule für Sprachgestaltung und Schauspiel am Goetheanum. Lyrikprogramme, Lesungen, Dichterportraits, Schauspielaufführungen.
Dagobert Kanzler
Mitglied der Schulleitung – Sprachgestaltung, Chorsprechen
Regiearbeit an Waldorfschulen, Rezitationen, Schauspielaufführungen, Einzelarbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen, Sprechen zur Eurythmie.
Paul Klarskov
Mitglied der Schulleitung – Schauspiel, Sprachgestaltung
Schule für Sprachgestaltung und Schauspiel am Goetheanum. Langjähriger Leiter der Goetheanumbühne. Künstlerischer Leiter im Kulturzentrum Marjatta, Dänemark.
Friederike Lögters
Malen, Goetheanismus
Goetheanistische Studienstätte Wien, Schule für Sprachgestaltung und Schauspiel am Goetheanum. Freischaffende bildende Künstlerin.
Audrey Verdure
Administration
BTS-Abschluss in Nancy 2007. Seit 2014 selbstständig. Seit 2022 zuständig für die Begleitung von gemeinnützigen Vereinen.
Kunst ist kein Luxus, sondern eine notwendige Beigabe jedes menschwürdigen Daseins.
Vision
Nach kontinuierlicher Arbeit für eine Erneuerung der dramatischen Kunst, der Sprachgestaltung und der Bühnenkunst, sind wir überzeugt, dass diese Kunst die Aufgabe hat, poetisch auf der Bühne die Auseinandersetzung des Menschen mit seinem Schicksal und seiner Zukunft lebendig werden zu lassen.
Die Schauspielkunst wird dabei den magischen Atem der alten Mysterien wiederfinden. Sie wird nicht modern, indem sie das ganze Elend der heutigen Zeit auf die Bühne bringt, sondern indem sie an die Grösse des Menschen glaubt und für „einen Moment" das Ewige im vergehenden Atem lebendig werden lässt. Der Schauspieler kann entdecken, dass sein Körper, seine Stimme und seine Gesten das Instrument sind, um die lebendigen schöpferischen Kräfte des Malers, des Musikers, des Bildhauers, des Dichters und vor allem die des Wortes zu pflegen. Und so wird er als ein Künstler wirken, der durch seine Kunst der bunten und erschütternden Welt des menschlichen Abenteuers Leben verleiht.
Der Bühnenraum ist ein poetisches Erlebnis, das voll und ganz in unserem irdischen Leben mit seinen Verflechtungen, Freuden und Verirrungen verankert ist, aber auch in dem, was grösser ist als wir und durch die Stille und das Unsichtbare zu uns spricht. Ein Schauspiel zwischen Auge und Ohr, zwischen der Welt des Sehens und der Welt des Hörens. Durch das Zusammenspiel des Raumes, in dem Menschen, die von ihrem Charakter und ihrem sozialen Umfeld geprägt sind, handeln und kämpfen, und der Zeit, in der sie in einem Wachtraum die verborgenen Fäden des Schicksals wahrnehmen, entstehen die Imaginationen des Theaters.
Durch diese beiden Türen des Sinnlichen und des Übersinnlichen – des Sehens und des Hörens – entzündet sich der Schauspielakt. Es ist die Kunst der Gegenwart! – Die Bühne, – der Ort, an dem der Mensch durch seine Handlungen das Feuer der Freiheit erfährt und sich mit dem Bösen auseinandersetzt. Dramatische, epische oder komische Formen sind die vielen Gesichter dieses Abenteuers…
Seit mehreren Jahrhunderten wird der Künstler im Menschen auf dem Altar des materialistischen und utilitaristischen Denkens geopfert. Die Kunst wird in zwei Extreme gedrängt, die sie verfälschen: entweder reine Unterhaltung oder Ideologie zu sein.
Antonin Artaud rief in seiner Verzweiflung aus: „Ich leide, dass der Geist nicht im Leben und das Leben nicht im Geist ist", und kichernd flüsterte Mephisto ihm zu: „Wer will was Lebendigs erkennen und beschreiben, / Sucht erst den Geist heraus zu treiben, / Dann hat er die Teile in seiner Hand, / Fehlt leider! nur das geistige Band."
Wie können wir den Menschen und die Welt wieder verzaubern? „Ich bin Sohn der Erde und des Sternenhimmels", sagte Orpheus in seinem Lied, denn der Mensch ist eine Doppelnatur. Wir müssen versuchen, hinter dem Sinnlichen und der unbedeutenden Alltäglichkeit den wirkenden Geist zu erblicken. Und das erfordert, dass wir unsere Auffassung vom Menschen und seinem Schicksal bis hin zu seiner geistigen Dimension erweitern.
Das ist das Streben unserer Initiative, die sich auf Steiners Schauspielkurse und die Kunst der Sprachgestaltung stützt.
– Marc-Alexandre Cousquer
Bühnentätigkeit
Unser Team steht selbst regelmässig auf der Bühne. Aus dieser fortlaufenden künstlerischen Praxis – mit Aufführungen und Produktionen in der Schweiz, in Frankreich und Deutschland – schöpft auch unser Unterricht.
Marc-Alexandre Cousquer
Schauspieler, Sprachgestalter, Regisseur. Leiter des Théâtre de l'Homme Inconnu.
Paul Klarskov
Antigone Bühne
Le Théâtre de l'Homme Inconnu
Das Théâtre de l'Homme Inconnu sucht eine Form des Gesamtkunstwerks, die mit einem bei jeder Produktion neu hinterfragten stilistischen Anspruch einhergeht.
Unterstützung
Werden Sie Mitglied im Verein «Antigone Bühnenkunst» (Schweiz) oder dem Schulverein «Antigone École de Théâtre» (Frankreich). Auch einmalige Spenden sind herzlich willkommen!
Schweiz:
Einzahlungen CHF und EUR auf unser Vereinskonto:
CH05 0839 2000 1614 6930 2
Antigone Bühnenkunst, Dorneckstrasse 85, 4143 Dornach
Verwendungszweck: Schauspielschule
Einzahlungen mit Spendenabzug in der Schweiz:
CH85 0900 000 1638 7720 6
Sprachkunst und Gestik, 8001 Zürich
Verwendungszweck: Antigone Schule
↓ Einzahlungsscheine herunterladen (PDF)
Frankreich:
Einzahlungen mit Spendenabzug:
Théâtre de l'Homme Inconnu
FR76 1470 7500 3670 1922 9680 010
Deutschland:
Verein zur Förderung der Eurythmie e.V.
BW Bank
IBAN: DE12 6005 0101 0002 0384 89
BIC: SOLADEST600
Verwendungszweck: „Antigone"